Zahnimplantat-Behandlung Ankara İncek – Sevgi Savaş Zahnklinik
Ankara İncek

Zahnimplantat-Behandlung

Alle modernen Implantmethoden – nahtlose Implantation, Sofortimplantat, All-on-Four und Knochenaufbau. Die dauerhafteste Lösung für fehlende Zähne.

Die dauerhafteste Lösung bei fehlenden Zähnen

Dr. Sevgi Savaş Akbaş erklärt in diesem Video, wie eine Zahnimplantat-Behandlung geplant wird, welche Methoden angewendet werden und wie sich die Lebensqualität ihrer Patienten nach der Behandlung verändert.

In unserer Klinik in Ankara İncek werden mit nahtloser Implantation, Sofortimplantat und computergestützter Operationsplanung individuelle Lösungen für jeden Fall angeboten.

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Das Zahnimplantat ist heute die dauerhafteste und funktionellste Lösung bei Zahnverlust. Aus Titan gefertigte künstliche Zahnwurzeln werden in den Kieferknochen eingesetzt und durchlaufen den Osseointegrationsprozess (Knochen-Einheilung); anschließend wird eine Porzellan- oder Zirkoniumkrone aufgesetzt. Die Nachbarzähne bleiben unberührt, der Knochenschwund wird verhindert und die natürliche Kaufunktion wird wiederhergestellt. Die Implantatbehandlung, die von einzelnen fehlenden Zähnen bis zur vollständigen Zahnlosigkeit eingesetzt werden kann, wird in der Zahnarztpraxis Sevgi Savaş mit moderner Technologie und individueller Planung durchgeführt.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die chirurgisch in den Kieferknochen im Bereich des Zahnverlusts eingesetzt wird. Titan ist ein biokompatibles Metall, das vom Körper nicht als Fremdkörper erkannt wird und sich dauerhaft mit dem Knochengewebe verbindet. Dieser Verbindungsprozess wird als Osseointegration bezeichnet und dauert in der Regel 2–4 Monate.

Ein Implantatsystem besteht aus drei Hauptkomponenten: der in den Kieferknochen eingesetzten Titanschraube (Implantatkorpus), dem Verbindungsstück zur Oberkonstruktion (Abutment) und der sichtbaren Krone (Porzellan oder Zirkonium). Zusammen imitieren sie präzise die Wurzel-Kronen-Beziehung eines natürlichen Zahns.

Situationen, in denen Implantate überlegen sind Einzelner fehlender Zahn · Mehrere aufeinanderfolgende fehlende Zähne · Vollständige Zahnlosigkeit (All-on-Four / All-on-Six) · Patienten, die herausnehmbaren Zahnersatz verankern möchten · Patienten, die Nachbarzähne nicht für eine Brücke beschleifen lassen möchten
Wesentliche Vorteile des Implantats Natürlichstes Aussehen und Gefühl · Keine Beeinträchtigung der Nachbarzähne · Verhindert Knochenschwund · 95–98 % Langzeiterfolgsquote · Potenzial zur lebenslangen Nutzung

Nahtlose Implantation (Flapless-Chirurgie)

Bei der klassischen Implantatchirurgie wird das Zahnfleisch eingeschnitten und zurückgeklappt, das Implantat eingesetzt und anschließend genäht. Bei der nahtlosen (Flapless-)Implantationsmethode entfällt dieser Schnitt dank einer computergestützten chirurgischen Schablone. Das Implantat wird ohne Zahnfleischschnitt mit millimetergenauer Präzision direkt in den vorgesehenen Bereich eingesetzt.

In unserer Klinik in Ankara İncek werden nahtlose Implantationsoperationen mit computergestützter 3D-Planung und chirurgischer Schablone durchgeführt.

Kürzere Operation

Da Zahnfleischschnitt und Naht entfallen, verkürzt sich die Operationsdauer deutlich.

Schnellere Heilung

Das chirurgische Trauma wird auf ein Minimum reduziert; Schwellungs-, Schmerz- und Blutungsrisiko sinkt. Die Rückkehr in den Alltag erfolgt schneller.

Millimetergenaue Präzision

Durch 3D-Computerplanung werden Winkel und Tiefe des Implantats vorab festgelegt; der menschliche Faktor wird minimiert.

Patientenkomfort

Der postoperative Komfort ist im Vergleich zur klassischen Chirurgie deutlich höher; der Patient kann noch am selben Tag seinen normalen Aktivitäten nachgehen.

Sofortimplantat (Immediate / Same-Day Implant)

Das Sofortimplantat (Immediate Implant) bezeichnet die Einbringung des Implantats in derselben Sitzung wie die Zahnextraktion. Beim klassischen Vorgehen wird nach der Extraktion 2–3 Monate auf die Knochenheilung gewartet; in geeigneten Fällen können diese beiden Eingriffe in einer einzigen Sitzung kombiniert werden.

Besonders im Frontzahnbereich wird diese Methode bevorzugt, um sowohl ein schnelles ästhetisches Ergebnis zu erzielen als auch eine langwierige Behandlungszeit zu vermeiden. Noch am selben Tag kann auch eine provisorische ästhetische Krone eingesetzt werden.

Vorteile des Sofortimplantats Verkürzt die Gesamtbehandlungszeit erheblich · Verhindert Knochenschwund und Zahnfleischrückgang · Am selben Tag kann eine provisorische ästhetische Krone eingesetzt werden · Weniger chirurgische Sitzungen, weniger Beschwerden
Für wen ist das Sofortimplantat geeignet? Patienten mit ausreichender Knochenqualität und -volumen · Extraktionsbereiche ohne akute Infektion · Insbesondere Fälle im Frontzahnbereich · Eignung wird durch klinische und radiologische Untersuchung festgestellt
Wichtiger HinweisDas Sofortimplantat ist nicht für jeden Fall geeignet. Die Entscheidung wird nach Beurteilung der Knochendichte, des Infektionsstatus im Extraktionsbereich und der Implantatstabilität getroffen. Diese Entscheidung kann nur der Arzt treffen, der die klinische und radiologische Untersuchung durchführt.

All-on-Four und All-on-Six – Lösungen bei vollständiger Zahnlosigkeit

Bei Patienten mit vollständiger Zahnlosigkeit ist die Versorgung jedes einzelnen Zahns mit einem Implantat sowohl kostspielig als auch zeitaufwendig. Die Konzepte All-on-Four und All-on-Six sind moderne Lösungen, die einen festsitzenden Vollbogenprothesen auf einer Mindestanzahl von Implantaten ermöglichen.

MerkmalAll-on-FourAll-on-Six
Anzahl der Implantate4 Implantate / Kiefer6 Implantate / Kiefer
KnochenvolumenbedarfGeringer (angewinkelte Implantate)Höher
KaukraftverteilungGutSehr gut (ausgewogener)
Langfristige StabilitätHochSehr hoch
Provisorische Prothese am selben TagIn der Regel möglichIn der Regel möglich
Knochenaufbau erforderlichMeist nicht notwendigKann erforderlich sein
Bevorzugte SituationFälle mit Knochenschwund · Wenn Schnelligkeit Priorität hatMaximale Langzeitstabilität

All-on-Four bietet besonders im Oberkiefer-Seitenzahnbereich bei unzureichendem Knochenangebot einen großen Vorteil, da durch die angewinkelte Implantatplatzierung ein Sinuslift oft vermieden werden kann. All-on-Six ist mit mehr Implantatpunkten die langfristig stabilere Option.

Knochenaufbau (Knochengreft) und Knochenverbreiterung

Für die Implantation ist ein ausreichendes Knochenvolumen und eine ausreichende Knochendichte erforderlich. In Bereichen, in denen durch länger anhaltenden Zahnverlust, Parodontalerkrankungen oder Traumata Knochenschwund aufgetreten ist, kann vor der Implantation ein Knochenaufbauverfahren notwendig sein.

Arten von Knochengreft Autologes Greft: Aus dem eigenen Körper des Patienten entnommener Knochen; höchste Biokompatibilität.

Allograft: Aus einer menschlichen Knochenbank gewonnenes Gewebe; sicher und funktionell.

Xenograft: Tierisches (meist bovines) Knochenmaterial; weit verbreitet.

Synthetisches Greft: Im Labor hergestellte biokompatible Materialien.
Knochenverbreiterung (Ridge Expansion) Bei Patienten mit schmalem Kieferknochen wird der Knochen ohne Schnitt langsam erweitert, um ausreichend Volumen für das Implantat zu schaffen. Besonders im Unterkieferfrontzahnbereich bevorzugt. Eine Kombination mit Greft kann erforderlich sein. Die Implantaterfolgsraten nach der Heilung entsprechen denen normaler Fälle.

Der Knochenaufbau und die Implantation können in derselben oder in getrennten Sitzungen durchgeführt werden. Die Entscheidung richtet sich nach der Größe des Defekts, dem Greftmaterial und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Die Heilung des Grefts dauert in der Regel 4–6 Monate.

Sinuslift (Sinusbodenelevation)

Im hinteren Bereich des Oberkiefers befinden sich die Kieferhöhlen. Bei länger anhaltendem Zahnverlust erweitert sich die Kieferhöhle und der Knochen schwindet; es bleibt möglicherweise nicht genug Knochenhöhe für ein Implantat.

Bei der Sinuslift-Operation wird der Sinusboden angehoben, der entstandene Hohlraum mit Knochengreft gefüllt und so ausreichend Knochenvolumen für das Implantat geschaffen. Zwei Techniken können angewendet werden:

  • Lateraler (offener) Zugang: Bei erheblichem Knochenmangel wird ein chirurgisches Fenster geöffnet und das Greft eingesetzt. Die Knochenheilung dauert 6–9 Monate; das Implantat wird später in einer separaten Sitzung eingebracht.
  • Krestaler (geschlossener / Osteotom-)Zugang: Bei geringerem Knochenverlust wird der Sinusboden vorsichtig über den Implantationskanal angehoben. Das Implantat kann in derselben Sitzung eingesetzt werden.

Der Sinuslift ist ein sicheres Verfahren mit hohen Langzeiterfolgsraten, das Fälle im hinteren Oberkiefer, die zunächst ungeeignet für Implantate erscheinen, einer Lösung zuführt.

Ablauf der Zahnimplantat-Behandlung

1
Klinische und radiologische Beurteilung

Durch Munduntersuchung, 3D-Tomographie (DVT/CBCT) und allgemeine Gesundheitsbeurteilung werden Knochenvolumen, -qualität und anatomische Strukturen untersucht. In dieser Phase wird festgelegt, welche Implantationsmethode geeignet ist.

2
Vorbehandlung (falls erforderlich)

Vorbereitende Maßnahmen wie die Behandlung aktiver Parodontalerkrankungen, Knochenaufbau oder Sinuslift werden geplant und bei Bedarf durchgeführt.

3
Chirurgische Einbringung

Unter Lokalanästhesie (bei Verwendung einer chirurgischen Schablone mit nahtloser Methode) wird das Titanimplantat in den Kieferknochen eingesetzt. Die Operation für ein einzelnes Implantat dauert 15–30 Minuten.

4
Osseointegration (Knochen-Einheilung)

Im Unterkiefer wird durchschnittlich 2–3 Monate, im Oberkiefer 3–4 Monate gewartet. In dieser Zeit kann eine provisorische Prothese eingesetzt werden; die Patienten ernähren sich normal.

5
Abutment-Einsetzen und Abformung

Nachdem die vollständige Osseointegration des Implantats bestätigt wurde, wird das Abutment befestigt. Die Abformung für die Krone wird genommen und ans Labor geschickt.

6
Einsetzen der endgültigen Krone

Die Porzellan- oder Zirkoniumkrone wird mit Okklusionskontrolle (Bisskontrolle) im Mund eingesetzt. Die Behandlung ist abgeschlossen.

Implantatpflege und Lebensdauer

Zahnimplantate erfordern wie natürliche Zähne regelmäßige Pflege. Der Implantatkorpus ist kariesresistent; wenn das umgebende Zahnfleischgewebe jedoch vernachlässigt wird, kann sich eine Periimplantitis (Entzündung um das Implantat) entwickeln. Diese kann, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird, zu Knochenschwund und Implantatversagen führen.

Empfehlungen zur täglichen Pflege Mindestens 2-mal täglich mit einer weichen Bürste putzen · Verwendung von Interdentalzahnbürste oder Implantat-Zahnseide · Antiseptische Mundspülung (auf ärztliche Empfehlung) · Bei Zähneknirschen eine Schutzschiene verwenden
Professionelle Kontrolle Mindestens 1–2 Mal jährlich zum Zahnarzt · Professionelle Implantatreinigung (mit Spezialinstrumenten) · Knochenspiegelkontrolle (regelmäßige Röntgenaufnahmen) · Beurteilung der Integrität von Krone und Abutment

Mit regelmäßiger Pflege und ärztlicher Kontrolle können Zahnimplantate 20 Jahre und länger problemlos genutzt werden. Einige Fälle werden lebenslang nachversorgt.

Rauchen und ImplantateStudien belegen, dass Rauchen die Osseointegration des Implantats beeinträchtigt und das Misserfolgsrisiko um das 2–3-Fache erhöht. Wenn Sie rauchen, ist die Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen vor und nach der Behandlung entscheidend, um die Erfolgsquote zu erhalten.

Wer kann ein Implantat erhalten?

Grundvoraussetzung für eine Zahnimplantat-Behandlung ist der abgeschlossene Knochenwuchs (in der Regel ab 18 Jahren). Es gibt keine obere Altersgrenze; bei vielen Patienten im Alter von 70–80 Jahren kann ein Implantat erfolgreich eingesetzt werden, sofern Knochenstruktur und allgemeiner Gesundheitszustand geeignet sind.

ZustandImplantat möglich?Erläuterung
Ausreichendes Knochenvolumen✅ JaStandardimplantatprotokoll
Unzureichender Knochen✅ Mit KnochenaufbauNach Vorbehandlung möglich
Kontrollierter Diabetes⚠️ Beurteilung erforderlichMit HbA1c-Kontrolle möglich
Kontrollierter Bluthochdruck✅ In der Regel jaMit kardiologischer Genehmigung
Aktive Parodontalerkrankung❌ Zunächst behandelnNach Parodontalbehandlung möglich
Chemo- / Strahlentherapie⚠️ Fachärztliche BeurteilungNach Abschluss der Therapie möglich
Rauchen⚠️ Erhöhtes RisikoMöglich; Misserfolgsrisiko höher

Jeder Fall ist individuell verschieden. Nur die klinische Untersuchung und die 3D-Tomographiebeurteilung können die Implantateignung abschließend feststellen.

Vorteile des Zahnimplantats

🦷Natürliches Aussehen und Gefühl

Eine Porzellan- oder Zirkoniumkrone bietet ein von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheidendes Erscheinungsbild und Kaukomfort.

🛡️Verhindert Knochenschwund

In zahnlosen Bereichen schwindet der Kieferknochen; das Implantat liefert dem Knochen den notwendigen Reiz und stoppt diesen Prozess.

🔗Nachbarzähne bleiben unberührt

Im Gegensatz zur Brückenprothese werden die gesunden Nachbarzähne nicht beschliffen und nicht beschädigt.

Lebenslange Haltbarkeit

Mit regelmäßiger Pflege Nutzungspotenzial von 20 Jahren und mehr; langfristig die wirtschaftlichste dauerhafte Lösung.

😊Selbstvertrauen und Lebensqualität

Mit dem Schließen der Zahnlücke verbessern sich Sprechen, Kauen und die Qualität des sozialen Lebens unmittelbar.

🎯95–98 % Erfolgsquote

Durch richtige Patientenauswahl, hochwertige Materialien und erfahrene Anwendung äußerst hohe Erfolgsquoten.

Dr. Sevgi Savaş Akbaş – Zahnärztin, Zahnimplantat, Ankara İncek

Dr. Sevgi Savaş Akbaş

Zahnärztin · Zahnimplantat · Nahtlose Chirurgie · Ankara İncek

Dr. Sevgi Savaş Akbaş führt Zahnimplantat-Behandlungen in ihrer Klinik in Ankara İncek mit computergestützter 3D-Planung, nahtloser Chirurgie und individuellen Protokollen durch. Jeder Implantationsfall wird unter Berücksichtigung der klinischen Untersuchung, der radiologischen Beurteilung und des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten geplant; alle Phasen werden transparent mit dem Patienten besprochen. Es wird ein breites Spektrum angeboten – von einzelnen fehlenden Zähnen bis hin zu All-on-Four / All-on-Six-Vollbogenrestaurationen.

Zahnimplantat – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Zahnimplantat und wie funktioniert es?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan. Nach dem Einsetzen in den Kieferknochen beginnt der als Osseointegration bezeichnete Knochen-Einheilungsprozess. Dieser dauert in der Regel 2–4 Monate. Nach Abschluss der Einheilung wird eine Porzellan- oder Zirkoniumkrone aufgesetzt, die dem natürlichen Zahn am nächsten kommt.
Ist die Implantation schmerzhaft?
Da die Implantationsoperation unter Lokalanästhesie durchgeführt wird, werden während des Eingriffs keine Schmerzen empfunden. Nach dem Nachlassen der Anästhesie können einige Tage lang leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten; diese werden mit den verordneten Schmerzmitteln problemlos kontrolliert. Viele Patienten berichten, dass die Schmerzen nach der Implantation nicht anders sind als nach einer normalen Zahnextraktion.
Wie viele Sitzungen dauert eine Implantatbehandlung?
Im Standardprotokoll kann es insgesamt 3–6 Monate dauern: chirurgisches Einsetzen, Wartezeit für die Osseointegration (2–4 Monate) und Kronenphase. Mit nahtloser oder Sofortimplantationsmethode kann diese Zeit verkürzt werden. Bei Fällen, die Knochenaufbau oder Sinuslift erfordern, kann der Prozess länger dauern. In unserer Klinik wird bei der ersten Beurteilung eine individuelle Zeitplanung erstellt.
Was ist der Unterschied zwischen nahtloser und klassischer Implantation?
Bei der klassischen Methode wird das Zahnfleisch eingeschnitten, zurückgeklappt und nach der Operation genäht. Bei der nahtlosen (Flapless-)Methode wird das Implantat dank einer computergestützten chirurgischen Schablone ohne Zahnfleischschnitt direkt in den Knochen eingesetzt. Bei dieser Methode verkürzt sich die Heilungszeit, das Schwellungs- und Schmerzrisiko sinkt, und der Patient kann noch am selben Tag in sein normales Leben zurückkehren.
Was ist All-on-Four, wie viele Implantate werden für einen vollständigen Zahnersatz benötigt?
All-on-Four ist eine Methode, bei der bei vollständiger Zahnlosigkeit in jeden Kiefer nur 4 Implantate eingesetzt werden und darauf eine festsitzende Vollbogenprothese gefertigt wird. Bei All-on-Six werden 6 Implantate verwendet und eine ausgewogenere Kaukraftverteilung erzielt. Bei beiden Methoden kann noch am selben Tag eine provisorische Prothese eingesetzt werden. Welche Methode geeignet ist, wird durch das Knochenvolumen und eine Gesamtbeurteilung bestimmt.
Ist ein Knochenaufbau vor der Implantation immer notwendig?
Nein. Ein Knochenaufbau ist nur bei Patienten erforderlich, bei denen für das Implantat nicht ausreichend Knochenvolumen und -qualität vorhanden ist. Bei Patienten, deren Zahnverlust rechtzeitig versorgt und deren Knochen erhalten wurde, kann eine Implantation ohne Knochenaufbau erfolgen. Ob ein Knochenaufbau erforderlich ist, kann nur durch eine detaillierte Beurteilung mittels 3D-Tomographie (CBCT) festgestellt werden.
Wie lange hält ein Implantat?
Mit regelmäßiger Mundhygiene und jährlichen Zahnarztkontrollen können Zahnimplantate 20 Jahre und länger problemlos genutzt werden. Der Titankörper hält praktisch ein Leben lang; mit der Zeit kann die Oberkonstruktion (Krone) erneuert werden müssen. Rauchen, Zähneknirschgewohnheit und unzureichende Mundhygiene sind die wichtigsten Faktoren, die die Implantatlebensdauer negativ beeinflussen.
Können Patienten mit chronischen Erkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck) ein Implantat erhalten?
Bei kontrolliertem Diabetes und Bluthochdruck ist eine Implantation möglich; es ist jedoch eine Genehmigung des zuständigen Facharztes erforderlich. Bei unkontrollierten systemischen Erkrankungen oder während einer Chemo- oder Strahlentherapie sollte die Implantatbehandlung verschoben werden. Jeder Fall wird individuell beurteilt; bei Bedarf werden die entsprechenden Fachärzte konsultiert.
Was ist ein Sofortimplantat, kann am selben Tag eine Krone eingesetzt werden?
Das Sofortimplantat ist eine Methode, bei der Zahnextraktion und Implantateinbringung in derselben Sitzung kombiniert werden. Bei geeigneter Knochenstruktur kann noch am selben Tag eine provisorische ästhetische Krone eingesetzt werden; diese provisorische Krone muss jedoch vor Kaukräften geschützt werden. Die endgültige Krone wird nach Abschluss der Osseointegration eingesetzt. Die Eignung der Methode wird durch klinische und radiologische Beurteilung festgestellt.
Was ist ein Sinuslift – kann im hinteren Oberkieferbereich kein Implantat gesetzt werden?
Der Sinuslift ist ein Verfahren, bei dem bei unzureichender Knochenhöhe im hinteren Oberkieferbereich der Sinusboden angehoben und Knochengreft eingebracht wird. Dank dieses Verfahrens kann in Bereichen, die zuvor als ungeeignet für Implantate galten, erfolgreich implantiert werden. Die Langzeiterfolgsraten sind mit denen normaler Implantationsfälle vergleichbar.
Wie pflegt man ein Implantat?
Implantate sollten wie natürliche Zähne mindestens 2-mal täglich geputzt und mit Interdentalzahnbürste oder Implantat-Zahnseide gereinigt werden. Einmal jährlich wird eine professionelle Implantatreinigung und Kontrolluntersuchung empfohlen. Bei Zähneknirschgewohnheit sollte eine Nachtschutzschiene getragen werden. Da Rauchen das Periimplantitisrisiko erhöht, wird möglichst das Aufhören empfohlen.
Warum die Zahnarztpraxis Sevgi Savaş in Ankara İncek für die Implantatbehandlung?
In unserer Klinik wird die Zahnimplantat-Behandlung mit computergestützter 3D-Planung, nahtloser Chirurgie und individuellen Protokollen durchgeführt. Es wird ein umfassendes Leistungsangebot angeboten – von einzelnen fehlenden Zähnen bis hin zu All-on-Four / All-on-Six-Vollbogenrestaurationen sowie komplexen Fällen mit Knochenaufbau und Sinuslift. Sie können einen kostenlosen Erstbeurteilungstermin vereinbaren.

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